Sonntag, 7. September 2014

Back in Germany

Hallo Freunde!

Seit 3 Monaten bin ich wieder in Deutschland und ich denke, dass es interessant ist, wie ich jetzt mein Auslandsjahr sehe, wie es mir jetzt geht, was mir das Jahr gebracht hat und was ich zukünftigen Austauschschülern empfehlen würde.


Mein Rückflug war vormittags am 1. Juni. Losgeflogen bin ich in Alexandria, Louisiana, von da aus dann nach Houston, Texas, dann nach München und von dort nach Münster. Dort bin ich am 2. Juni gegen Mittag gelandet. Meine Familie hat mich da schon erwartet und es war so ein schöner Moment als ich alle wieder umarmen konnte.





Der erste Flug hat nur eine Stunde gedauert und war somit auch nicht wirklich anstrengend. In Houston musste ich fünf Stunden warten um dann elf Stunden nach München zu fliegen. Bei dem Flug saß eine Studentin aus Mexiko neben mir, was den Flug deutlich angenehmer gemacht hat.
Der Flug von München nach Münster hat sich sooooo lang gezogen weil ich endlich meine Familie wieder sehen wollte.

Nach einer Stunde und 36 Minuten im Flugzeug war es endlich so weit. Ich konnte meinen Koffer abholen, einmal durch den Zoll gehen und dann nach draußen zu meiner Familie.
Ich habe mich so sehr gefreut alle wieder zu sehen und nicht nur über Skype mit ihnen sprechen zu können. 






Aber ich hatte auch Probleme mit der Sprache. Mir sind die deutschen Worte nicht mehr eingefallen, weil ich nur noch auf Englisch gedacht habe.
Zuhause angekommen war die ganze Straße und unser Haus mit Girlanden in schwarz-rot-gelb und in blau-weiß-rot und mit Plakaten geschmückt.










Nachdem ich fast 30 Stunden ohne Schlaf unterwegs war, bin ich erstmal kurz ins Bett und danach Duschen gegangen. Als ich nach dem Duschen in die Küche gegangen bin, standen dort meine Freunde und Verwandte! Damit hatte ich nicht gerechnet. Fast alle haben eine Kleinigkeit für mich mitgebracht, zum Beispiel Obst oder Schokolade, weil mir das während der zehn Monate ziemlich stark gefehlt hat.




Gegen 22.00 Uhr sind alle gefahren, weil am Nächsten Tag Schule, bzw. Arbeit war. Ich war zu dem Zeitpunkt schon fast 40 Stunden wach, somit war ich völlig zufrieden mit dem Tag.


Das Auslandsjahr habe in der EF, also der 10 gemacht. Da dieses Jahr für mich als normales Schuljahr zählt, steige ich in der Q1, bzw. der 11 ein, falls mir nicht zu viel Unterrichtsstoff fehlt.
Nach den ersten drei Wochen kann ich sagen, dass ich bis jetzt noch nicht viele Probleme hatte und dass es machbar ist, die EF nicht zu "wiederholen".

Meine Empfehlung wäre auf jeden Fall das Jahr in der 10. Klasse zu machen, weil man beim G8 die Qualifikationsphasen (11 und 12) am Stück machen muss und somit das Jahr definitiv wiederholen muss wenn man ein Auslandsjahr in der Q1 oder der Q2 macht.

Zusätzlich würde ich Organisationen empfehlen, bei denen die Gastfamilien NICHT bezahlt werden. Bei "meiner" Organisation, Experiment e.V., werden die Gastfamilien nicht bezahlt, damit ein Austauschschüler nicht wegen dem Geld aufgenommen wird, sondern wegen der Erfahrung.

Als letzten Punkt würde ich allen zukünftigen Austauschschülern sagen, dass man auf keinen Fall mit einem vollen Koffer in das Zielland fliegen sollte, weil man dort gaaaaaaanz viele Sachen kauft und alles mit nach Hause nehmen möchte.


Falls jemand Interesse an einem Auslandsjahr hat, und/oder noch Fragen hat, meldet euch einfach bei mir. :)

Liebe Grüße,

Marei :)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen